Brauchwasserwärmepumpen - Moderne Warmwassererzeugung

Brauchwasserwärmepumpen

Die Funktionsweise

Eine Brauchwasserwärmepumpen werden eingesetzt, um Trinkwasser zum Duschen, Spülen oder Waschen zu erwärmen. Sie funktioniert wie eine herkömmliche Wärmepumpe, die zum Beispiel zur Raumheizung genutzt wird. Sie bezieht thermische Energie aus der Umwelt und erhöht das Temperaturniveau über einen technischen Prozess. Da sie ausschließlich zur Warmwasserbereitung eingesetzt wird, kann sie in einer Einheit mit dem Trinkwasserspeicher installiert sein.

x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe

Die x-change fresh Wärmepumpe nutzt die Luft (Raum-, Ab- oder Außenluft) für die moderne Warmwassererzeugung. Der Speicherinhalt beträgt 258 Liter und kann bis zu 850 Liter warmes Wasser in 24 Stunden erzeugen.

Merkmale

  • Energieeffizienzklasse Warmwasserbereitung A (Zapfprofil XL)
  • Sicherheitskondensator, keine Verkalkung des Kondensators möglich
  • Ø 160 mm Kanalanschlüsse für Ab- oder Außenluftbetrieb
  • 2-stufiger Ventilatorbetrieb
  • Heizschlange für bivalenten Betrieb
  • 258 Liter glasierter Stahlbehälter mit Magnesiumanode
  • Polyurethan Hartschaumdämmung
  • Maximaler Betriebsdruck 10 bar
  • Integrierte Abtauung mit Heißgas
  • SG ready: Intelligente Nutzung von überschüssigem PV-Strom mit dem Kermi Energiemanager
Brauchwasserwärmepumpen
Funktionsweise Brauchwasserpumpe

Dem Verdampfer wird von der Wärmequelle Luft (Raumluft, Abluft oder Außenluft) über einen Ventilator Wärmeenergie zugeführt.

Durch die Beschaffenheit des Arbeitsmittels und den vorherrschenden Druck im Kreislauf beginnt das Arbeitsmittel bereits bei geringen Temperaturen zu sieden und wird im Verdampfer gasförmig.

Der Verdichter komprimiert das gasförmige Arbeitsmittel. Durch die Komprimierung wird ein höheres Temperaturniveau erreicht. Zusätzlich wird die elektrische Leistungsaufnahme des Verdichters in Form von Wärme dem Arbeitsmittel beigegeben.

Im Verflüssiger wird die enthaltene Wärmeenergie des Arbeitsmittels an das Heizungssystem abgegeben.

Dabei beginnt das Arbeitsmittel zu kondensieren, bis es vollständig flüssig ist. Anschließend reduziert das Entspannungsventil den Druck im Kreislauf, die Temperatur fällt ab. Nun kann das Arbeitsmittel wieder Wärmeenergie aufnehmen, der Kreislauf beginnt vom Neuem.

Durch den Entzug von Wärmeenergie aus der Luft beginnt der enthaltene Wasserdampf in der Luft zu kondensieren und kann auf der Verdampferfläche zu Eisbildung führen. Deshalb findet bei Bedarf ein entsprechender Abtauvorgang in der Wärmepumpe statt.